...wie im Film?! Der Kurzfilmdreh

Bis zu 3 Kurzfilmprojekte sollen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „...wie im Film?! Muslimische Vielfalt in Berlin“ unterstützt werden. Gesucht werden persönliche Einblicke von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ihre Perspektiven auf die Vielfalt muslimisch geprägten Zusammenlebens in Berlin dokumentarisch oder fiktional in Kurzfilmen darstellen wollen. Die Umsetzung der Kurzfilme - von der Idee zum fertigen Film - werden von erfahrenen FilmemacherInnen, in einem mehrstufigen Programm begleitet. Für die Dreharbeiten wird u.a. Filmtechnik zur Verfügung gestellt. Alle 3 Kurzfilme werden anschließend uraufgeführt.   

Zeitplan


Ausschreibung: bis Mitte Mai 2016

1. Projektwochenende: 20. - 22. Mai 2016        
Vorstellung der Teams, Weiterentwicklung der Kurzfilmprojekte
2. Projektwochenende: 27. - 29. Mai 2016   
Weiterentwicklung der Projekte, Herstellung eines Produktions- und Drehplan
3. Projektwochenende: 03. - 05. Juni 2016        
Dreharbeiten an 3 aufeinanderfolgenden Tagen. Material Import Zweck Montage
4. Projektwochenende: 17. - 19. Juni 2016
Montage und Fertigstellung der Kurzfilme

Finale Filmabnahme: 20. Juni 2016
Uraufführung: Ende Juni 2016

Zielgruppe und Kriterien

„...wie im Film?!“ möchte drei Teams von Jugendlichen und jungen Erwachsene die Möglichkeit anbieten, ihre Perspektiven auf die Vielfalt muslimisch geprägten Zusammenlebens in Berlin dokumentarisch oder fiktional in Kurzfilmen darstellen zu können. Gesucht werden persönliche Sicht- und Erzählweisen, aktuelle Themen, Chancen und Potentiale sowie kontroverse Standpunkte. Schul- und Vereinsprojekte, sowie unter anderem Hilfsorganisationen für Flüchtlinge sind herzlich eingeladen, eine Bewerbung in ihren Kreisen zu initiieren.
Die Teilnahme setzt im besten Fall Grundkenntnisse des Filmemachens voraus, bietet jedoch den ausgewählten Teams bei dem Entstehen ihrer Kurzfilme von professionellen FilmemacherInnen begleitet zu werden. Während des Programms sind das 1. und 3. Projektwochenende sowie die finale Filmabnahme gesetzt, für das 2. und 4. Projektwochenende können auch individuelle Termine innerhalb der Gruppen abgesprochen werden. Bei den eingereichten Kurzfilmideen wird u.a. die Umsetzbarkeit der Projekte beachtet (bspw. max. 3 Drehtage).

Einreichungsunterlagen
Eine Einreichung gilt als vollständig, wenn folgende Informationen bis Mitte Mai 2016 online unter folgendem Link zur Onlinebewerbung

eingetragen sind: - Beschreibung der Kurzfilmidee (max. 2 Seiten)
- Motivation hinter dem Projekt (max. 1 Seite)
- Infos zum Team (wer wird was übernehmen bspw. Regie, Kamera, Ton oder wer sind eure Protagonisten etc.),
sowie Kurzbiographien der TeilnehmerInnen (je max. 350 Zeichen) inkl. bisherige Filmerfahrungen.

Die Filmteams werden begleitet von folgenden Filmemachern:

Andrea Iannetta
 ist in Rom geboren und aufgewachsen. Nach seinem Studium in Philosophie an der Universität La Sapienza hat er anschließend Film Regie an der Film & Television Institute of India studiert. Sein Diplom Film „Allah is Great“ reflektiert die Begegnung verschiedener Kulturen und die Wahrnehmung des Islam in der gegenwärtigen Welt. Der Film hat an mehr als 30 Filmfestivals teilgenommen und 6 Preise gewonnen. Seit 3 Jahren lebt er in Berlin, wo er als Drehbuchautor, Filmemacher und Übersetzer tätig ist. 

Sina Ataeian Dena
 ist in Ahvaz im südlichen Iran, inmitten des ersten Golfkrieges, geboren. Nach Abbruch seines Studiums der Physik widmete sich Sina dem Filmen, zunächst produzierte er kleinere Animationsfilme und Kunstfilmprojekte, später fungierte er als Filmleiter für visuelle Effekte fürs Kino und Theater. Unter Anderem schrieb er auch verschiedene Handlungsstränge für Computerspiele. Sein Bachelor in Film erwarb er mit der Abschlussarbeit „The influence of comib cooks on cinema“ an der Sooreh Universität in Teheran. Sein Spielfilm „Paradise“ handelt von der Gewalt in der Hauptstadt des Irans und ist der Erste der Teheran Trilogie, die er ohne offizieller Genehmigung über drei Jahre drehte.

Fatime Kosumi ist Sängerin, Songwriterin und Filmproduzentin. Sie wurde in Rosenheim als Tochter albanischer, aus dem Kosovo stammender, Eltern geboren. In Zusammenarbeit mit Filmemacher Vincent Moon, ist ihr letzter Dokumentarfilm "Kang e Defa"entstanden. Der Film befasst sich mit Rhapsodien - fast vergessene alte Volkslieder aus dem Kosovo, die ausschließlich von Frauen und Bäuerinnen aus der Region gesungen werden. Fatime lebt jetzt in Berlin und gründete ihr interdisziplinäres Musik- und Filmprojekt ANDRRA.