Programmheft zum downloaden


© Sanid Djender
Revolution der Bilder: Berliner Künstler begegnen dem arabischen Frühling 
...wie im Film!? Muslimische Vielfalt in Berlin - Film + Gespräch 
→ Sonntag 29. Juni /// Einlass: 19.00 Uhr /// Beginn: 19.30 Uhr ///
→  Arresalah Moschee /// Eintritt frei 

Film: Crop
 
Ägypten 2013, R: Johanna Domke & Marouan Omara, Englisch m. dt. UT, 47 Min

Crop erzählt eine persönliche Geschichte der Ägyptischen Revolution aus der ungewöhnlichen Perspektive eines Fotojournalisten, der für die älteste Staatszeitung des alten Regimes gearbeitet hat und versucht hatte den Lauf der Geschichte mit seinen Bildern zu beeinflussen. Er verpasst die Revolution wegen eines Krankenhausaufenthaltes. Als er seine Arbeit wieder aufnimmt, ist nichts wie vorher. Es drängen ihn Fragen nach dem politischen Einfluss der Bilder und deren Missbrauch. 
Anstelle der gewaltsamen Aufstände zeigt der Film das Innenleben der ältesten Staatszeitung AlAhram - von der Chefetage bis zur Druckerei. Die strenge Teilung von Bild- und Erzählebene lässt uns genau hinschauen und gibt Fragen auf.

Gespräch
Moderation: Samir Nasr (Regisseur)
Gäste: Johanna Domke (Regisseurin)
Hanaa El Degham (Künstlerin)
Amira El Ahl (Journalistin  und Moderatorin)
* Ein kleines Buffet (Wasser, Datteln, Teigtaschen) wird zum Fastenbrechen angeboten.


Der Wandel ist weiblich: Neue Frauenrollen im Nahen Osten, in Nordafrika und der Türkei

→ Mittwoch 02. Juli ///  Einlass: 19.00 Uhr /// Beginn: 19.30 Uhr ///
→ Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum* ///
→ Vorherige Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmerzahl /// Eintritt frei 

Der Wandel in der arabischen Welt hat das Verhältnis zwischen Bürgern und Staat und zwischen Generationen und Geschlechtern verändert. Die patriarchalen Strukturen in den oft traditionell-religiös geprägten Gesellschaften haben eine breite Emanzipation der Frau oft verhindert. Strukturelle Benachteiligungen zeigen, dass die konsequente Fortsetzung der Reformen daher insbesondere auf die Verbesserung der Situation der Frauen ausgerichtet sein muss. Mit Repräsentantinnen u.a. aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft wollen wir über die Chancen hierfür diskutieren. Die Erfahrungen von Frauen aus arabischen Ländern und der Türkei in Führungspositionen sollen zu einem neuen Blick auf die Rolle der Frau und emanzipativen Entwicklungen beitragen.

Moderation: Dr. Magdalena Kirchner
, Universität Heidelberg
Mona Alami, JCCES, Jordanien
Suzan Aref, Women Empowerment Organization, Irak
Botschafterin Khouloud Daibes, Palästinensische Gebiete (tbc)
Rabia Najlaoui, Parlamentsabgeordnete, Tunesien
 Dr. Gülden Türktan,Kagider, Türkei

Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Kooperation mit den Nächten des Ramadan

Anmeldung unter: 
www.kas.de/ramadan2014
Die Diskussion wird auf Englisch geführt. 

* Möglichkeit zur kostenlosen Besichtigung des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum ab Einlassbeginn.
Ein kleines Buffet (Wasser, Datteln, Teigtaschen) wird zum Fastenbrechen angeboten. 

Karma Sounds und Iftar im Museumsgarten
KONZERT – Women'S Voices und IFTAR

→ Donnerstag 3. Juli /// Beginn: 20.00 Uhr /// Garten des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum ///
→ Eintritt frei
Friedrichshain-Kreuzberg ist bekannt für das Mit- und Nebeneinander der Kulturen und Religionen, für unterschiedliche Lebensentwürfe und Lebensstile – nirgendwo ist das so deutlich zu erleben wie am Kottbusser Tor. Ein idealer Ort für ein Iftar, ein Fastenbrechen, das als abendlicher Abschluss eines Fastentages im Ramadan gemeinsam gefeiert wird. Zu diesem öffentlichen Iftar im museumsgarten sind alle Interessierten herzlich willkommen. Gefeiert wird mit türkischen und arabischen Speisen an großen Tafeln nach Sonnenuntergang und einem Konzert der Gruppe Karma Sounds. Die Freunde des Museums für Islamische Kunst e.V., Piranha Arts, Türkiyemspor, das XBerg-Tag-Team, das Museum für Islamische Kunst, das MehrGenerationenHaus Wassertor 48 e.V. und das FHXB-Museum am Kottbusser Tor laden alle BerlinerInnen und ihre Gäste herzlich ein!
→ www.fhxb-museum.de
→ www.freunde-islamische-kunst-pergamonmuseum.de
Karma Sounds
Karma kommt aus dem türkischen und bedeutet “Mischung”. Genau dieses Wort beschreibt die Musik der Gruppe, die durch die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der Künstler geprägt ist. Die Musiker, die überwiegend am Konservatorium für türkische Musik Berlin ihre musikalische Ausbildung abgeschlossen haben, sind mit eigenen Musikprojekten international aktiv. Mit Karma Sounds vereinigen sich die Profimusiker, um regelmäßig neue Ideen zu entwickeln. Die Musik von Karma Sounds ist sehr vielfältig und lebendig und erstreckt sich von türkischer Popmusik bis hin zur orientalischen Klängen. Die Sängerin Pinar Tunar verleiht der Musik mit ihrer gefühlvollen und starken Stimme eine besondere Note.
Besetzung
Pinar Tunar,  Gesang
Ayberk Coskun, Oud
Nurullah Ejder, Kanun

Gemilang Ramadhan – 
Strahlende Klangwelten des Indonesischen Archipels
KONZERT – WOMEN'S VOICES und INDONESISCHES FASTENBRECHEN 

→  Sonntag 6. Juli /// Einlass: 19.30 Uhr ///  Beginn: 20.00 Uhr ///
→ Heimathafen Neukölln ///  Eintritt: 9 Euro/ im VVK:  7 Euro + VVK-Gebühren
Indonesien ist mit über 191 Millionen Muslimen (88% der Gesamtbevölkerung) der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit. Insbesondere auf Sumatra und Java entwickelte sich seit dem 13. Jahrhundert eine einzigartige islamische Kultur, die durch vielfältige Einflüsse aus Arabien, Indien und sogar China, sowie einer Vermischung mit lokalen, vor-islamischen Traditionen geprägt ist.
Das Programm von Gemilang Ramadhan greift diese Vielfalt auf und verwebt javanisches Gamelan, Talempong-Musik aus West-Sumatra, religiös-spirituelles Schattenspiel (Wayang Wahyu) und Gesänge sowie eindrucksvolle Tänze wie den Tari Saman aus Aceh zu einem leuchtenden Mosaik der islamischen Kultur Indonesiens.
Gemilang Ramadhan – die „Strahlen des Ramadan“ verzaubern mit Klängen und Farben,  Mystik und Poesie. Im Anschluss lädt die Indonesische Botschaft zum gemeinsamen Fastenbrechen mit kleinen indonesischen Köstlichkeiten ein.

Eine Veranstaltung der Botschaft der Republik Indonesien und den Nächten des Ramadan, unterstützt durch IWKZ e.V..

Defne Şahin 
KONZERT – WOMEN'S VOICES
→ Montag 7. Juli ///  Einlass: 19.30 Uhr /// Beginn: 20.00 Uhr ///
→Tiyatrom ///  Eintritt: 12 Euro/ VVK:  10 Euro + Gebühren
 
Die in Berlin geborene und aufgewachsene Sängerin Defne Şahin hat eine musikalische Sprache entwickelt, die ihr Leben in verschiedenen Kulturen und Ländern widerspiegelt. Für Die Nächte des Ramadan lässt die Sängerin Gedichte des großen türkischen Dichters Nâzım Hikmets erklingen. Beeinflusst von Jazz, Pop sowie orientalischen Klängen und Rhythmen kreieren ihre Kompositionen eine ganz eigenwillige Klangwelt, die Hikmets Lyrik zu neuem Leben erweckt. So frei wie die Texte von Nâzım Hikmet ist auch Defne Şahin immer auf der klanglichen Suche nach dem Weiten, wobei sie ihre türkischen Wurzeln mit dem Jazz vereint. Unterstützt wird Defne Şahin von ihrer hochkarätigen Band, die aus Musikern der Berliner Jazzszene besteht und ihrer Musik eine besondere Note verleiht. 

Defne Şahin → Gesang
Tino Derado → Piano
Simon Quinn → Kontrabass
Martin Krümmling → Schlagzeug

www.defnesahin.com

Ein kleines Buffet (Wasser, Datteln, Teigtaschen) wird zum Fastenbrechen angeboten. 

Muslime in Berlin: angry oder happy? Jugendliche machen Film 
...wie im Film!? Muslimische Vielfalt in Berlin - Film + Gespräch

→ Donnerstag 10. Juli  /// Einlass: 19.30 Uhr /// Beginn: 20.00 Uhr ///
→ FHXB Museum /// Eintritt frei 
Video: Happy German Muslims 
Deutschland 2014, R: Youssef Adlah & Younes Al-Amayra & Jörg Hanusch, 4:07 Min

Weltweit wurde das Video zu Pharell Williams Chart-Hit Happy aufgegriffen, um tanzende Menschen in verschiedenen Städten und Ländern zu zeigen. Der Aufforderung der britischen Muslime, ebenfalls ein eigenes Video zu diesem Song herauszubringen, konnten die Künstler und Freidenker von i,Slam e.V. nicht widerstehen und haben prompt mit dem Video Happy German Muslims geantwortet.
Von diesem Video ausgehend, soll es in der Diskussion um Fragen, die die Selbstbeschreibung von Jugendlichen als muslimisch aufwirft, gehen. Muslime in Chicago, Großbritannien und schließlich auch Deutschland haben sich so als vielfältig und fröhlich inszeniert. Im Gespräch wollen wir der Frage nachgehen, wieso sie das tun und in welches mediale und diskursive Umfeld derartige Selbstdarstellungen eingebettet sind. 

Gespräch:
Moderation: Dr. Riem Spielhaus, Islamwissenschaftlerin
Gäste: Youssef Adlah, Gründer und Organisator i,Slam
Younes Al-Amayra, Gründer und Organisator i,Slam
Dr. Serhat Karakayali, Institut für Sozialwissenschaften HU Berlin


Ein kleines Buffet (Wasser, Datteln, Teigtaschen) wird zum Fastenbrechen angeboten. 


Diwan der Kontinente 

→ Freitag 11. Juli /// Einlass: 19.30 Uhr /// Beginn: 20.00 Uhr ///
→ Heimathafen Neukölln /// Eintritt: 14 Euro/ VVK: 14 Euro + Gebühren

2014 wird das ein Jahr zuvor im Rahmen der Nächte des Ramadan gegründete Orchester "Diwan der Kontinente" unter der Leitung von Cymin Samawatie eine Fortsetzung und Erweiterung erfahren. 

Die mit dem creole Weltmusik-Award und diversen Jazz-Preisen ausgezeichnete Sängerin und Komponistin Cymin Samawatie etabliert während der diesjährigen Nächte des Ramadan in Zusammenarbeit mit dem Komponisten, Schlagzeuger und Produzenten Ketan Bhatti das 2013 erfolgreich begonnene Vorhaben eines transkulturell orientierten Orchesters von Weltniveau in Deutschland. Musikalisch beteiligt sind Mitglieder der Berliner Philharmoniker sowie MusikerInnen aus der Berliner Jazzszene und aus der traditionellen Musik. Die Komposition thematisiert musikalisch und textlich die Begegnung der Kulturen, die Suche nach Gemeinsamem, den Dialog zwischen unterschiedlichen Religionen und die Würdigung und Wertschätzung des menschlichen kulturellen Reichtums, mit besonderem Blick auf das muslimische Fest des Ramadans. 

Der Diwan der Kontinente versteht sich als Plattform für neue Musik des 21. Jahrhunderts, die aus der transkulturellen  Begegnung in einer postmigrantischen Gesellschaft entsteht. Der Diwan verhandelt heutige Kultur im Medium des Klangs. Jährlich wechselnde Komponierende kuratieren diesen Verhandlungsraum musikalisch und künstlerisch. Neben Cymin Samawatie und Ketan Bhatti wird 2014 ein Komponist der zeitgenössischen Neuen Musik beteiligt sein. Die Besetzung wird gegenüber 2013 erweitert.

Ist Dunkelheit poetisch? Gibt es unerhörte Klangkörper? Müssen Gegensätze bestehen? Was erzählt komponierte Improvisation? Wo sind neue Tonsprachen? Wie klingen sie? Sind Grenzen ein Konstrukt der Vergangenheit? Brauchen wir sie im Heute? Woher erwächst Inspiration? Was ist Kultur? Was Tradition? Wie ist der Klang Deines Herzens – wie der Klang meines Herzens? Wohin ziehen sie beide, wenn sie den Einklang finden? Können wir Verzicht? Hat Stille einen Klang? Ist er göttlich? Was ist Mystik? Welche Sehnsucht prägt mich? Was ist das Übernatürliche? Kann ich es spüren? Wie lassen sich Grenzen austesten? Wie überwinden? Wer sind wir im Heute? 

Eine Kompositionen von Cymin Samawatie, Ketan Bhatti, Arash Safaian & Nevzat Akpinar


Sveta Kundish: hebräische Texte
Cymin Samawatie: musikalische Leitung, Komposition, persische Texte
Rabih Lahoud: arabische Texte
Marlene Ito: Geige
Martin von der Nahmer: Bratsche
Anna Carewe: Cello
Ralf Schwarz: Kontrabass
Wu Wei: Sheng
Demetrios Karamintzas: Oboe
Vladiswar Nadishana: Multiinstrumentalist
Milian Vogel: Bassklarinette und Elektronik
Esra Berkman: Kanun
Noako Kikuchi: Koto
Nevzat Akpinar: Baglama, Komposition
Taiko Saito: Marimbaphon und Vibraphon
Joss Turnbull: Tombak, Percussion und Elektronik

Ketan Bhatti:
Komposition
Arash Safaian:
Komposition
Nevzat Akpinar:
Komposition
Cymin Samawatie:
musikalische Leitung, Komposition


Ein kleines Buffet (Wasser, Datteln, Teigtaschen) wird zum Fastenbrechen angeboten. 

Freund oder Feind? 
Islamische Gemeinden und der Staat zwischen Zusammenarbeit und Verdächtigung. 

→ Mittwoch 16. Juli  /// Einlass: 18.45 Uhr /// Beginn: 19.00 Uhr ///
→  Şehitlik-Moschee /// Eintritt frei 

Film: Ummah - Unter Freunden
Deutschland 2013, R: Cüneyt Kaya, 104 Min
Ummah - Unter Freunden ist die Geschichte von Daniel, einem verdeckten Ermittler des Verfassungsschutzes, der nach einem missglückten Einsatz gegen Rechtsterroristen untertauchen muss. Dafür wird ihm eine Wohnung in Berlin bereitgestellt - unrenoviert, heruntergekommen und ausgerechnet in der türkischarabischen Community. Als Daniel beschließt, sich einen Fernseher zu kaufen, trifft er auf Abbas und dessen Kumpel Jamal, die neben Elektrogeräten auch - selbstverständlich professionelle - Reparaturdienste anbieten. Und nach ein paar kleineren Missverständnissen und größeren Vorurteilen entwickelt sich daraus bald eine wunderbare Freundschaft. Doch die Schatten von Daniels Vergangenheit holen ihn und seine neuen Freunde ein.

Gespräch
Moderation: Dr. Mehmet Ata, Journalist
Gäste Ender Cetin, Vorsitzender Moscheeverein DITIB-Şehitlik
Dr. Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik

Die Gemeinde der Şehitlik-Moschee veranstaltet an jedem Abend im Ramadan vom 28. Juni bis  28. Juli ein Fastenbrechen, zu dem herzlich eingeladen wird! 

Vorherige Anmeldung erbeten unter info@sehitlik-camii.de.
Möglichkeit zur Besichtigung der Moschee im Anschluss an die Veranstaltung. 

Ein kleines Buffet (Wasser, Datteln, Teigtaschen) wird zum Fastenbrechen angeboten. 

www.sehitlik-camii.de

Welcome to Germany? Flüchtlinge zwischen Ankunft und Abschiebung
...wie im Film!? Muslimische Vielfalt in Berlin - Film + Gespräch

→ Freitag 18. Juli  /// Einlass: 18.30 Uhr /// Beginn: 19.00 Uhr ///
→  Islamisches Kulturzentrum der Bosniaken in Berlin e.V. /// Eintritt frei
Film: Can't be silent
Deutschland 2013, R: Julia Oelkers, 85 Min

Der Dokumentarfilm begleitet „Strom und Wasser feat. The Refugees“ auf ihrer Konzerttournee durch Deutschland. Bandleader Heinz Ratz hatte zuvor 80 Flüchtlingsunterkünfte besucht und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden. Seine Combo „Strom & Wasser“ wurde kurzerhand durch ein „feat. The Refugees“ erweitert. Die daraus resultierende Deutschland-Tournee ist eine Gratwanderung zwischen zwei Extremen. Abends stehen die Refugees auf der Bühne im Rampenlicht, am nächsten Morgen kehren sie zurück in die Isolation des Flüchtlingsalltags. Zwischen Lampenfieber und Erleichterung, zwischen leeren Sälen und donnerndem Applaus erzählt die Regisseurin Julia Oelkers ein wahrhaftig politisches Drama und ein beunruhigendes Drama der Politik.
Gespräch:  
Moderation: Filiz Keküllüoglu, Koordinatorin des Zentrums für Bildungsintegration, Stiftung Universität Hildesheim
Gäste: Meho Travljanin, Vorsitzender Islamisches Kulturzentrum der Bosniaken in Berlin e.V.
Biblap Basu, Antirassistische Initiative
Abdel Amine Mohammed, Politikwissenschaftler
Julia Oelkers, Regisseurin
Ein kleines Buffet (Wasser, Datteln, Teigtaschen) wird zum Fastenbrechen angeboten. 

RAMADAN IM MUSEUM
Museum für Islamische Kunst

Das Museum für Islamische Kunst zeigt Kunst und Archäologie muslimisch geprägter Gesellschaften vom 7. bis ins 19. Jahrhundert. Die Kunstwerke stammen aus einem Gebiet, das von Spanien bis nach Indien reicht. Schwerpunkte sind der Vordere Orient einschließlich Ägypten und Iran. Das Museum birgt kostbare Schätze der Kulturen dieser Regionen, vom Architekturdekor über angewandte Kunst und Schmuck bis zur Buchkunst. Besonders beeindruckend sind z.B. die bemalte Holzvertäfelung des Aleppo-Zimmers (Syrien, 1601), die Stuckwände der Kalifenpaläste in Samarra (Irak, 9. Jh.) oder die monumentale Steinfassade des Wüstenschlosses Mschatta (Jordanien, 743-44), vor der am 02.07. eine Diskussion im Rahmen der Nächte des Ramadan stattfindet. 

Ausstellungsgespräche und Workshop 
Begrenzte Kapazität! VVK empfohlen! /// Ausstellungsgespräche 4 Euro /// Workshop 9 Euro

SA 5.07. /// 14-16.00 Uhr
Kunstwerkstatt: Eine Reise in die Bilderwelt des Aleppo-Zimmers
Workshop für Kinder 6 -12 Jahre

Das Aleppo-Zimmer ist durch seine detailreichen Malereien eines der wertvollsten Ausstellungsstücke im Museum. Fünfhundert verschiedene Dekorelemente ergeben eine Art „Musterbuch“ der türkisch-osmanischen Zeit, die viele Impulse für die eigene künstlerisch- kreative Arbeit im Museum geben.

SO 13.7. /// 15-16.00 Uhr 
Aufräumen mit Vorurteilen. Islamophobie versus Reichtum und kulturelle Vielfalt
Ausstellungsgespräch
Was hat es mit dem Bilderverbot im Islam auf sich? Der Islam - eine Religion der Intoleranz? Jihad – heiliger Krieg? Fortschrittsfeindlichkeit? Unterdrückung der Frau? Das sind einige Vorurteile, die im Ausstellungsgespräch aufgegriffen und diskutiert werden. Im Rundgang werden die kulturelle Vielfalt, die hohe Meisterschaft und Kunstfertigkeit islamischer Handwerker und Künstler erlebbar. 
SO 20.07. /// 11.30-12.30 Uhr
Assamu alaikum. Herzlich Willkommen!
Ausstellungsgespräch für Familien und Kinder 6- 12 Jahre

Das Aleppo-Zimmer, ein prächtiges orientalisches Empfangszimmer aus dem 17. Jahrhundert, kann uns heute noch spannende Geschichten vom Wohnen und Leben im Orient, den Menschen in Aleppo und von seinem Besitzer und seiner Gastfreundschaft erzählen. Wen hat der Besitzer hier wohl empfangen und wie? 

FAMILIENFEST  UND KONZERT – Women'S Voices
Ramadanfest an der Karl-Marx-Straße

 Mittwoch 30. Juli und Donnerstag 31. Juli /// jeweils 13.00 - 21.00 Uhr /// 
→ Alfred-Scholz-Platz /// Eintritt frei
Das DAZ – Deutsch-Arabisches Zentrum für Bildung und Integration sowie arabische, türkische und weitere Vereine in Neukölln und anderen Stadtbezirken laden alle Berliner herzlich ein, eines der höchsten Feste im muslimischen Kulturraum gemeinsam zu erleben: das Ramadanfest, mit dem das Ende der Fastenzeit begangen wird. Geboten werden Einblicke in die Kulturtraditionen verschiedener Länder, traditionelle und moderne Musik, Tanz, ein weit gefächertes Angebot kulinarischer Spezialitäten, Kunsthandwerk sowie Spiele und Schminkangebote für Kinder, Clownerie und Walkacts, Kalligrafie und Henna. Auch in diesem Jahr wird die bestehende Kooperation mit den Nächten des Ramadan durch das Konzert von Sister Fa im Rahmen des Ramadanfests fortgeführt.
www.aktion-kms.de 
Veranstaltet vom DAZ – Deutsch-Arabisches Zentrum für Bildung und Integration in enger Kooperation mit der Türkischen Gemeinde zu Berlin, unterstützt durch die [Aktion! Karl-Marx-Straße] und Piranha Arts.


Sister Fa
KONZERT – WOMEN'S VOICES

→ Mittwoch 30. Juli /// Beginn: 19.00 Uhr /// Alfred-Scholz-Platz /// Eintritt frei
Sister Fa gilt als die Hip Hop-Queen aus Senegal. Neben Hip Hop wird ihre Musik aber auch von Reggae, Rap, Funky und Worldmusic beeinflusst. Das Resultat ist eine Mischung aus Altem und Neuem. Nicht unkritisch gegenüber der Tradition ihrer Landsleute und der Hip Hop Szene - ist ihre Musik einfach der perfekte Soundtrack einer Frau, die sich durchgekämpft hat und weiß, wovon sie spricht. Seit März 2006 ist Berlin die Wahlheimat der sozial engagierten Künstlerin. Ihr Interesse an sozialen Themen, vor allem an der Situation der Frauen in ihrem Land, drückt sie auch in ihrer Musik aus. Ihre Lieder sind voller positiver Impulse und geben Mut. Ihre kraftvolle Stimme wird beim Ramadanfest an der Karl-Marx-Straße Jung und Alt in ihren Bann ziehen.