Piano Interrupted
Fr 08. November 2013 /// 20.00 Uhr /// Konzert
Essen, Zeche Zollverein, Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]

Piano Interrupted ist das geistige Kind von Tom Hodge und Franz Kirmann. Das Projekt mischt  deren jeweilige Disziplinen - Filmkomposition und Klavier- auf der einen Seite und organic electronica auf der anderen. Piano Interrupted spielen regelmäßig als Live-Quartett mit Eric Young am Schlagzeug und Greg Hall am Cello.
© Claire Belhassine

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Matthew Herbert
Fr 08. November 2013 /// 21.30 Uhr /// Konzert
Essen, Zeche Zollverein, Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]

Ausgehend von Matthew Herberts Triologie 'One' - One One , One Club und One Pig - die bereits aufsehend erregend war, präsentiert er beim C3 Festival seine neue PLatte "End of Silence".
Politisch höchst brisant - musikalisch brilliant:
Ihm wurden Aufnahmen von dem Gefecht in Ras Lanuf in Lybien am 11. März 2011 zugespielt. Aus dieser aufgezeichneten einen Sequenz baut er die ganze Platte auf.
Er wollte Geschichte einfrieren, festhalten, versuchen, die einzelnen Bestandteile zu verstehen.
In Essen wird er dieses Stück Geschichte zum Besten geben.
©  the Agency

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Stefan Goldmann
Sa 09. November 2013 /// 20.00 Uhr /// Konzert
Essen, Zeche Zollverein, Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]
Stefan Goldmann entwickelt eine stark konzeptionell geprägte Musik, die nahezu vollständig aus den musikalischen Formen und Mitteln von Techno und House abgeleitet ist: Track, Remix, Sample und Loop werden dabei bis an ihre Grenzen konkretisiert.

Nach einem Studium der akustischen Kommunikation in Berlin veröffentlichte er zahlreiche Tonträger auf international führenden Labels. 2007 gründete er Macro, das von der Musikzeitschrift De:Bug als „das führende Avant-Technolabel“ bezeichnet wurde. Als DJ tritt Stefan Goldmann weltweit in Clubs und auf Festivals auf und ist dem Berliner Club Berghain eng verbunden, für den er u.a. das Veranstaltungsformat „Elektroakustischer Salon“ konzipierte. Seine Veröffentlichungen fanden mehrfach Eingang in die Jahresleserpolls von Medien wie Groove, Resident Advisor oder LWE. Kompositionsaufträge erhielt er u.a. vom Nationaltheater Mannheim, der IGNM-Sektion Norwegen und vom BASF Kulturprogramm. 2012 war Goldmann Stipendiat der Villa Kamogawa in Kyoto, Japan.
© Stefan Bote

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Rotterdam
Sa 09. November 2013 /// 21.30 Uhr /// Konzert
Essen, Zeche Zollverein, Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]

Das Wiener Duo Rotterdam zelebriert die Macht der Monotonie, die vermutlich nur selten zuvor so abwechslungsreich geklungen hat.
Rotterdamm - das ist Techno unplugged. 2000 wurde erstmals bei legendären Wiener Wohnzimmerkonzerten den guten Stuben mit Rotterdamer Seeluft der Biedermeier ausgetrieben. Zu minimalen Beats aus dem Heimcomputer erschließen Susanne Amann (Cello, Flöte, Elektronik) und Michael Klauser (akustische Gitarre, Tuba, Elektronik) seither neue Klangwelten. Krautrock für das dritte Jahrtausend.
© Monika Signorato

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Tesla Mode
Sa 09. November 2013 /// 23.00 Uhr /// Konzert
Essen, Zeche Zollverein, Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]
Die Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste wird auch 2013 wieder ausgebaut. Nachdem es bereits beim C3 Festival 2011 in Essen ein tiefer Einblick in die Entwicklung zeitgenössischer elektronischer E-Musik gegeben wurde, darf man auch dieses Jahr wieder gespannt sein, auf welche Reise die Zuschauer mitgenommen werden. 

Bang on a can All-Stars
So 10. November 2013 /// 18.00 Uhr /// Konzert
Essen, Zeche Zollverein, Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]

Bang on a Can widmet sich dem Gedanke Musik neu zu machen. Seit ihrem ersten Marathon Konzert 1987, hat sich die Gruppe eine internationale Gemeinschaft aufgebaut, die sich innovativer Musik widmet, wo auch immer diese zu finden ist. Mit abenteuerlichen Programmen, Auftragsarbeiten für neue Komponisten, performen, präsentieren und zeichnen sie neue Werke auf, entwickeln ein neues Publikum, und erziehen die Musiker der Zukunft. Bang on a Can bilden eine Welt, in der leistungsstarke neue musikalische Ideen frei quer durch alle Genres und Grenzen fließen. Bang on a Can spielt  " (...) eine zentrale Rolle bei der Förderung einer neuen Art von Publikum, das sich selber keine Grenzen auferlegt. Wenn Musik mit Originalität und Integrität gemacht wird, werden diese Zuhörer kommen. " (The New York Times)



Beim C3 Festival greifen sie das Werk "Music for Airport" von Brian Eno auf und interpretieren es.
Die Bang on a Can All-Stars über „Music for Airports“ :

Brian Eno hat Ambient-Musik im Prinzip erfunden. Vor 20 Jahren [1978] gab es keine Ambient-Abteilungen in den Plattenläden. Es gab keine Einteilungen nach New Age oder Techno, keine Chill-Out-Clubs. „Music for Airports“ gab den Anstoß für ein ganzes Netz von Musikrichtungen, die vorher nicht existierten. Was Enos Arbeit jedoch einzigartig machte, ist die Tatsache, dass sie, obwohl sie im Hintergrund des täglichen Lebens existieren konnte und kann, eine Kraft und Integrität in sich trägt, die weit über das Beiläufige hinausgeht. Es ist Musik, die sorgfältig, schön, brillant konstruiert ist und deren kompositorische Techniken die komplexesten Sinfonien herausfordern.“
© Stephanie Berger 

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Murcof & Vanessa Wagner
So 10. November 2013 /// 20.00 Uhr /// Konzert
Essen, Zeche Zollverein, Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]

Murcof

Er wurde Anfang 2001 durch einzige Mitglied Fernando Corona in Tijuana aus Mexiko gegründet. Dieses Projekt beschäftigt sich mit dem Experimentieren mit elektronischer und klassischer Musik in ihrer eher minimalistischen Ausdrucksform. Dabei verbindet er digitale Präzision mit akustischer Wärme und versucht und findet Harmonie und Ergänzung zwischen diesen beiden Ausdrucksformen. Er versteht seine Kunst als Form der Reflexion der heutigen digitalisierten Interaktion mit die Welt, miteinander und auch mit sich selbst. Es ist eine Erinnerung daran, dass, unabhängig von den Mitteln, der Endbenutzer immer menschlich sein wird. Viele Aufnahmen sind mit orchestralen Streichern besetzt aus Aufnahmen von Werken moderner Komponisten wie Arvo Pärt.
©  Alejandro Vidal

Vanessa Wagner
Geleitet von ihrer natürlichen Neugier reist sie gerne durch das große Repertoire ihres Instruments, von geschriebenen Arbeiten für den Hammerflügel zu Kompositionen ihrer eigenen Zeit, insbesondere diesen von Pascal Dusapin, der ihr, als seiner Leiblings-Pianistin mehrere Stücke gewidmet. Sie gehört zu den bemerkenswertest Musikern mit ihrem sensiblen und intelligenten Spiel, ihrer Persönlichkeit und ihrer diskret eklektisch und politisch engagierten und künstlerischen Auswahl.

 

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